Dieses Mal empfingen wir zu Hause den SV Rietheim, welcher in seiner Liga im Schwarzwald-Baar-Kreis die Tabelle mit 5 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten und einer Tordifferenz mit 78:4 Toren deutlich anführt.
Bei weitestgehend trockenem Wetter wurde die Partie leicht verspätet um 14:02 Uhr angepfiffen.
Trotz der vermuteten Übermächtigkeit des Gegners konnte unsere Mannschaft dennoch von Anfang gut mithalten und bestimmte vor allem in der ersten Hälfte weitestgehend das Spielgeschehen selbst. So konnten wir bis zur Halbzeitpause etliche gute Torchancen herausspielen. Der Gegner trat ein paar Mal durch gut herausgespielte Konter in Erscheinung und kam zu 2-3 Torchancen, u. a. einem Lattentreffer. Die weiteren Bemühungen des SV Rietheim konnten vor allem durch unsere gute Abwehrarbeit und frühes Stören des gegnerischen Spielflusses unterbunden werden.
In der 38. Minute gingen wir dann sogar durch einen Fernschuss von Carolin Jetter mit 1:0 in Führung. Der SV Rietheim wurde angesichts des für ihn unerwarteten Spielverlaufs zunehmend nervöser, so dass er bis zum Pausenpfiff kaum mehr Nennenswertes zu Stande brachte. Anders unsere Mannschaft, welche durch einen Spielzug kurz vor der Pause noch auf 2:0 hätte erhöhen können, was allerdings nicht gelang.
In der 2. Hälfte fing Rietheim an zu drücken, um den Ausgleich zu erzielen. Dennoch dauerte es bis zur 52. Spielminute, bis dies Louisa Lewanderski gelang. Danach gestaltete sich die Partie weiterhin offen, so dass beide Mannschaften die erneute Führung hätten erzielen können. Allerdings gelang uns das nicht, sondern in der 77. Spielminute dem SV Rietheim durch einen schnellen Konter, welchen Mia Parthenschlager zum Abschluss brachte. Bis zum Ablauf der regulären Spielzeit hätten wir noch 1-2 mal den neuerlichen Ausgleich erzielen können, doch fehlte es an Kraft und auch an der notwendigen Präzision.
Erst nachdem unserer Mannschaft in der Nachspielzeit die Kraft und auch die Konzentration endgültig wegbrach, erhöhte der SV Rietheim auf 3:1 (80.+1 Minute durch Mia Partenschlager) und sodann in der 80.+2 Minute auf 4:1 durch Marie Schneider.
Hierbei verblieb dann bis zum Schlusspfiff.
Angesichts der Halbzeitführung sind wir sicherlich etwas enttäuscht, weil am heutigen Tage doch Einiges mehr drin gewesen wäre. Allerdings können wir vor allem wegen unserer Abwehrleistung auch stolz darauf sein, dass wir gegen eine sehr gute und übermächtig erscheinende Mannschaft ausgezeichnet das Gesicht wahren konnten.